Jun 30 2009
Pressestimmen zur Eröffnung der Hafenkids
Jugendzentrum für Ruhrort
, 28.06.2009, David Huth
Die Kinder und Jugendlichen in Ruhrort hatten lange Zeit keinen Ort, der nur ihnen alleine gehört. Einen Ort zu dem sie nach der Schule gehen können, um Musik zu hören, mit Freunden zu quatschen, Billard zu spielen oder Hausaufgaben zu machen. Aber das hat sich nun geändert. Mit einer Feier am Samstag eröffneten die „Ruhrorter Hafenkids” – so der Name des Trägervereins – das neue Freizeitzentrum in der Nikolausburg an der Homberger Straße. „Wir wollen hier einen Platz schaffen, an dem sich die Jugendlichen gerne treffen und spaß haben”, erklärt Ingo Gabbert, pädogischer Leiter des Jugendzentrums.
Dass die Jugendlichen das neue Angebot annehmen, steht wohl außer Frage: sie waren nämlich an der Planung beteiligt. Sie konnten ihre eigenen Ideen einbringen und das Zentrum nach den eigenen Wünschen gestalten.
Die 18-jährige Celin Pooth war von Anfang an dabei. „Die Idee mit dem Jugendzentrum war Klasse, weil es in Ruhrort keine Möglichkeit gab, nach der Schule etwas zu unternehmen”, sagt die Jugendliche. Deshalb hat sie sich für das Projekt engagiert, bei den Umbauarbeiten geholfen und wird nun sicher ein regelmäßiger Gast in der Nikolausburg sein. Ähnlich geht es Rohsana Koukouriskos, die sich ebenso freut, dass es endlich eine Anlaufstelle für die Ruhrorter Jugend gibt. „Das ist richtig klasse”, sagt sie. Besonders gut gefällt ihr die freundliche, harmonische, schon fast familiäre Atmosphäre in der Nikolausburg, die sie von anderen Jugendzentren nicht kennt. „Wenn es sich erstmal rumgesprochen hat, dass es sowas gibt, dann werden viele Jugendliche kommen”, meint Rohsana Koukouriskos.
Das Wunschprojekt Jugendzentrum steht bei den Jugendlichen hoch im Kurs, aber dabei hat alles ganz klein und zwanglos angefangen; nämlich mit der Jubiläumsfeier von Haniel zum 250 jährigen Bestehen des Unternehmens. „Von vornherein stand fest, dass wir mit dem Erlös des Festes ein Kinder- und Jugendprojekt unterstützen wollten”, erklärt Jutta Stolle, Leiterin der Kommunikation bei Haniel. „Auf der Suche mussten wir aber feststellen, dass es kein solches Projekt gibt.” Was es aber nicht gibt, kann man auch nicht fördern. Die Lösung war aber schnell gefunden. Zunächst gab es eine Umfrage an der Gesamtschule Ruhrort, später gründeten die Jugendlichen aus dem Stadtteil einen Arbeitskreis. Das Ergebniss ist das Jugendzentrum, dessen Angebot genau auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abgestimmt ist. Mit 60 000 Euro förderte Haniel das Projekt, aber das Unternehmen bekam auch Unterstützung von der Arge Duisburg, die bei dem Umbau half, dem Jugendamt mit seiner Fachkompetenz und der Caritas, die den Raum zur Verfügung stellt. Zwei Jahre gingen aber dennoch ins Land, bis an diesem Wochenende endlich die Eröffnungsfeier steigen konnte.
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So, endlich können wir Euch die Öffnungszeiten der Ruhrorter Hafenkids bekanntgeben.
